Nach dem Hochhausbrand im Berliner Osten ist ein Kind ums Leben gekommen. Das sagte ein Feuerwehrsprecher am späten Abend. Der Zustand des anderen Kindes sowie der Frau, die beide ebenfalls reanimiert werden mussten, blieb zunächst offen.
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Europäische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen EU-Kommission
Die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) ermittelt gegen die Europäische Kommission. Es gehe um den Verkauf von Immobilien an den belgischen Staat, wie die Europäische Kommission selbst bestätigte.
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Kind nach Hochhausbrand in Berlin gestorben
Nach dem Hochhausbrand im Berliner Osten ist ein Kind ums Leben gekommen. Das sagte ein Feuerwehrsprecher am späten Abend. Der Zustand des anderen Kindes sowie der Frau, die beide ebenfalls reanimiert werden mussten, blieb zunächst offen.
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Europäische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen EU-Kommission
Die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) ermittelt gegen die Europäische Kommission. Es gehe um den Verkauf von Immobilien an den belgischen Staat, wie die Europäische Kommission selbst bestätigte.
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Jungheinrich schließt Produktion in Lüneburg
Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich stellt seine Produktion in Lüneburg bis Ende März 2027 ein. Für die 160 Beschäftigen, deren Jobs wegfallen, einigten sich Unternehmen und die IG Metall nach langem Ringen auf einen Interessenausgleich, einen Sozialplan und einen Sozialtarifvertrag, wie die Gewerkschaft mitteilte. Das Unternehmen bestätigte die Einigung. Geregelt sind unter anderem Abfindungen sowie die Einrichtung einer Transfergesellschaft.
Die IG Metall bezeichnete das Ergebnis als substanziell, hält die Schließung des Werks jedoch weiterhin für einen Fehler. «Wir sprechen bei Jungheinrich in Lüneburg nicht über einen Sanierungsfall, sondern über die Aufgabe einer profitablen Produktion», sagte Lennard Aldag von der IG Metall Celle-Lüneburg. «Die Entscheidung war nicht durch akute wirtschaftliche Zwänge getrieben, sondern Teil einer strategischen Neuausrichtung des Konzerns.»
Millionenpaket nach vier Tagen Verhandlung
Erst vergangene Woche hatten Gespräche über Interessenausgleich, Sozialplan und Sozialtarifvertrag begonnen. Nach einer «viertägigen, intensiven Verhandlungsphase» stand die Einigung. Nach Angaben der IG Metall hat das Paket ein Volumen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Vorgesehen ist den Angaben zufolge auch eine Transfergesellschaft, die den Übergang in neue Beschäftigung erleichtern soll. Am Standort selbst sollen Konstruktion und Verwaltung mit zusammen 125 Stellen erhalten bleiben. Die eigentliche Produktion solle jedoch vollständig eingestellt werden.
Mehr als 80 Tage Streik
Der Einigung war ein ungewöhnlich langer Arbeitskampf vorausgegangen. Seit dem 20. November befanden sich die Produktionsbeschäftigten nach Gewerkschaftsangaben in einem unbefristeten Streik, nachdem sich zuvor eine Mehrheit in einer Urabstimmung dafür ausgesprochen hatte. Die Fertigung stand in den mehr als 80 Tagen immer wieder still.
Die IG Metall sprach von einem der längsten Arbeitskämpfe in Niedersachsen seit Jahrzehnten. Laut Unternehmen werden die Beschäftigten am Montag die Arbeit wieder aufnehmen.
Jungheinrich hatte im vergangenen Sommer ein umfangreiches Sparprogramm angekündigt. Weltweit sollten demnach rund 1.000 Stellen abgebaut werden. Bereits damals stand die Schließung des Werks in Lüneburg bis 2027 im Raum. Die IG Metall hatte die Pläne als «Tabubruch» kritisiert und dem Unternehmen vorgeworfen, ehrgeizige Wachstumsziele «auf dem Rücken der Beschäftigten» zu verfolgen.
Spezialfertigung mit Tradition
In Lüneburg werden bislang Sonder- und Kleinserien nach speziellen Kundenanforderungen gefertigt – etwa Hubwagen für besonders enge Lager oder für sehr schwere Lasten. Das Werk für diese Sonderbauten wurde 1989 neu errichtet. Damals investierte das Unternehmen rund zwölf Millionen D-Mark in die Produktionsstätte.
Im Geschäftsjahr 2024 erzielte Jungheinrich einen Überschuss von 289 Millionen Euro, 3,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz lag bei rund 5,4 Milliarden Euro. Bis 2030 strebt das Unternehmen einen Umsatz von zehn Milliarden Euro an. Die Ergebnisse für 2025 will der Konzern Ende März vorlegen.
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Jungheinrich schließt Produktion in Lüneburg
Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich stellt seine Produktion in Lüneburg bis Ende März 2027 ein. Für die 160 Beschäftigen, deren Jobs wegfallen, einigten sich Unternehmen und die IG Metall nach langem Ringen auf einen Interessenausgleich, einen Sozialplan und einen Sozialtarifvertrag, wie die Gewerkschaft mitteilte. Das Unternehmen bestätigte die Einigung. Geregelt sind unter anderem Abfindungen sowie die Einrichtung einer Transfergesellschaft.
Die IG Metall bezeichnete das Ergebnis als substanziell, hält die Schließung des Werks jedoch weiterhin für einen Fehler. «Wir sprechen bei Jungheinrich in Lüneburg nicht über einen Sanierungsfall, sondern über die Aufgabe einer profitablen Produktion», sagte Lennard Aldag von der IG Metall Celle-Lüneburg. «Die Entscheidung war nicht durch akute wirtschaftliche Zwänge getrieben, sondern Teil einer strategischen Neuausrichtung des Konzerns.»
Millionenpaket nach vier Tagen Verhandlung
Erst vergangene Woche hatten Gespräche über Interessenausgleich, Sozialplan und Sozialtarifvertrag begonnen. Nach einer «viertägigen, intensiven Verhandlungsphase» stand die Einigung. Nach Angaben der IG Metall hat das Paket ein Volumen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Vorgesehen ist den Angaben zufolge auch eine Transfergesellschaft, die den Übergang in neue Beschäftigung erleichtern soll. Am Standort selbst sollen Konstruktion und Verwaltung mit zusammen 125 Stellen erhalten bleiben. Die eigentliche Produktion solle jedoch vollständig eingestellt werden.
Mehr als 80 Tage Streik
Der Einigung war ein ungewöhnlich langer Arbeitskampf vorausgegangen. Seit dem 20. November befanden sich die Produktionsbeschäftigten nach Gewerkschaftsangaben in einem unbefristeten Streik, nachdem sich zuvor eine Mehrheit in einer Urabstimmung dafür ausgesprochen hatte. Die Fertigung stand in den mehr als 80 Tagen immer wieder still. Die IG Metall sprach von einem der längsten Arbeitskämpfe in Niedersachsen seit Jahrzehnten.
Jungheinrich hatte im vergangenen Sommer ein umfangreiches Sparprogramm angekündigt. Weltweit sollten demnach rund 1.000 Stellen abgebaut werden. Bereits damals stand die Schließung des Werks in Lüneburg bis 2027 im Raum. Die IG Metall hatte die Pläne als «Tabubruch» kritisiert und dem Unternehmen vorgeworfen, ehrgeizige Wachstumsziele «auf dem Rücken der Beschäftigten» zu verfolgen.
Spezialfertigung mit Tradition
In Lüneburg werden bislang Sonder- und Kleinserien nach speziellen Kundenanforderungen gefertigt – etwa Hubwagen für besonders enge Lager oder für sehr schwere Lasten. Das Werk für diese Sonderbauten wurde 1989 neu errichtet. Damals investierte das Unternehmen rund zwölf Millionen D-Mark in die Produktionsstätte.
Im Geschäftsjahr 2024 erzielte Jungheinrich einen Überschuss von 289 Millionen Euro, 3,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz lag bei rund 5,4 Milliarden Euro. Bis 2030 strebt das Unternehmen einen Umsatz von zehn Milliarden Euro an. Die Ergebnisse für 2025 will der Konzern Ende März vorlegen.
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Deutsche Maschinenbauer streichen 2025 Tausende Jobs
Deutschlands Maschinenbauer haben 2025 angesichts der Konjunkturflaute Tausende Jobs abgebaut. Ende vergangenen Jahres waren im Maschinen- und Anlagenbau gut eine Million Menschen beschäftigt – 2,2 Prozent oder rund 22.000 weniger als 2024. «Der Beschäftigtenabbau im Maschinen- und Anlagenbau setzt sich fort», teilte der Branchenverband VDMA in Frankfurt mit und verwies auf US-Zölle und Konkurrenz aus China. Die Angaben beziehen sich auf Firmen mit mindestens 50 Beschäftigten.
Zwar versuche die Mehrheit der Unternehmen, ihre Stammbelegschaft wegen des Fachkräftemangels zu halten. «Doch die wirtschaftliche Realität zwingt viele Betriebe zum Handeln,» schrieb VDMA-Arbeitsmarktexperte Fabian Seus. Aktuell planten mehr Firmen mit Stellenabbau als mit -aufbau. «Der Beschäftigtenabbau wird sich 2026 damit voraussichtlich fortsetzen.»
Der Maschinenbau, der zu den deutschen Schlüsselbranchen zählt, steckt seit langem in der Flaute. Für 2025 hatte der VDMA das dritte Jahr mit sinkender Produktion in Folge erwartet, dieses Jahr soll die Herstellung wieder steigen. Zuletzt wuchs die Hoffnung auf eine Wende mit steigenden Aufträgen im Schlussquartal 2025.
Wegen der Wirtschaftskrise haben weite Teile der deutschen Industrie zu kämpfen. Kürzlich hatte bereits der Automobilverband VDA von einem Abbau von geschätzt 47.000 Beschäftigten im vergangenen Jahr berichtet. In der Chemie- und Pharmabranche sank die Zahl der Jobs insgesamt dagegen nur leicht.
VDMA-Arbeitsmarktexperte Seus forderte ein Gegensteuern der Politik, etwa bei den hohen Sozialbeiträgen. Zudem sei ein «zeitgemäßes Arbeitszeitgesetz» nötig, das Wochen- statt Tageshöchstarbeitszeiten vorsehe.
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Streit um Skeleton-Helm: Ukrainer bei Olympia ausgeschlossen
Der Ukrainer Wladislaw Heraskewytsch ist im Streit um seinen Helm durch den Weltverband vom olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen worden. Der Kopfschutz zeigt Bilder von Sportkollegen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind, und war vom Internationalen Olympischen Komitee bei den Winterspielen verboten worden.
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Niederländischer Schriftsteller Cees Nooteboom (92) tot
Der niederländische Schriftsteller Cees Nooteboom ist tot. Er starb im Alter von 92 Jahren an seinem Wohnort Menorca, wie sein Verlag De Bezige Bij in Amsterdam mitteilte. Der Verlag zitiert die Witwe des Schriftstellers, dass er «heute Nachmittag sehr ruhig auf seiner geliebten Insel Menorca gestorben ist».
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Niederländischer Schriftsteller Cees Nooteboom (92) tot
Der niederländische Schriftsteller Cees Nooteboom ist tot. Er starb im Alter von 92 Jahren an seinem Wohnort Menorca, wie sein Verlag De Bezige Bij in Amsterdam mitteilte. Der Verlag zitiert die Witwe des Schriftstellers, dass er «heute Nachmittag sehr ruhig auf seiner geliebten Insel Menorca gestorben ist».