Die USA heben einige ihrer Sanktionen gegen Venezuela auf. Dies soll den Transport und den Verkauf venezolanischen Öls auf dem Weltmarkt ermöglichen, wie das US-Energieministerium mitteilte.
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USA beschlagnahmen Öltanker unter russischer Flagge
Das US-Militär hat einen unter russischer Flagge fahrenden Öltanker beschlagnahmt. Der Zugriff im Nordatlantik sei wegen «Verstößen gegen US-Sanktionen» erfolgt, teilte das Europa-Kommando der US-Streitkräfte (Eucom) mit.
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USA lockern Sanktionen gegen Venezuela
Die USA heben einige ihrer Sanktionen gegen Venezuela auf. Dies soll den Transport und den Verkauf venezolanischen Öls auf dem Weltmarkt ermöglichen, wie das US-Energieministerium mitteilte.
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USA beschlagnahmen Öltanker unter russischer Flagge
Das US-Militär hat einen unter russischer Flagge fahrenden Öltanker beschlagnahmt. Der Zugriff im Nordatlantik sei wegen «Verstößen gegen US-Sanktionen» erfolgt, teilte das Europa-Kommando der US-Streitkräfte (Eucom) mit.
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Stromversorgung im Südwesten Berlins wieder angelaufen
Nach dem tagelangen großflächigen Stromausfall im Berliner Südwesten ist die Stromversorgung für das betroffene Gebiet wieder angelaufen. Schrittweise sollten in den nächsten Stunden sämtliche Haushalte wieder Strom haben, teilte ein Sprecher der landeseigenen Netzgesellschaft Stromnetz Berlin mit.
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USA beschlagnahmen Öltanker unter russischer Flagge
Das US-Militär hat einen unter russischer Flagge fahrenden Öltanker beschlagnahmt. Der Zugriff im Nordatlantik sei wegen «Verstößen gegen US-Sanktionen» erfolgt, teilte das Europa-Kommando der US-Streitkräfte (Eucom) mit.
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USA beschlagnahmen Öltanker unter russischer Flagge
Das US-Militär hat einen unter russischer Flagge fahrenden Öltanker beschlagnahmt. Der Zugriff im Nordatlantik sei wegen «Verstößen gegen US-Sanktionen» erfolgt, teilte das Europa-Kommando der US-Streitkräfte (Eucom) mit.
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Stromversorgung im Südwesten Berlins wieder angelaufen
Fünf Tage nach dem großflächigen Stromausfall im Berliner Südwesten ist die Stromversorgung für das betroffene Gebiet wieder angelaufen. Schrittweise sollten in den nächsten Stunden sämtliche Haushalte wieder Strom haben, teilte ein Sprecher der landeseigenen Netzgesellschaft Stromnetz Berlin mit.
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Bosch-Chef Hartung: Gewinn deutlich unter Plan
Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage erwartet Bosch-Chef Stefan Hartung, dass der Technologiekonzern zum zweiten Mal in Folge weniger Gewinn machen wird. «Der Gewinn vor Steuern wird 2025 deutlich unter Plan sein, geringer als im Vorjahr. Gerade der Abbau von Stellen kostet viel Geld, wenn man sozialverträglich vorgehen will», sagte der Manager der Wochenzeitung «Die Zeit». Bereits 2024 war der Vorsteuergewinn im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel auf gut 2,7 Milliarden Euro abgesackt. Unter dem Strich, also nach Steuern, war der Einbruch noch deutlicher.
Hartung zufolge wirken sich mehrere Faktoren negativ auf die Geschäftszahlen des Unternehmens aus. Zum einen kosteten Zölle und Handelsbarrieren Geld. «Zugleich spüren wir bei unseren Produkten für Endkonsumenten, also den Kühlschränken und Waschmaschinen, Mährobotern und Bohrmaschinen, zunehmenden Wettbewerb», sagte der Bosch-Chef. Die Bereitschaft der Kundinnen und Kunden, höhere Preise zu bezahlen, lasse nach.
Eine schnelle Erholung im angelaufenen Jahr erwartet Hartung nicht. «2026 wird sich das Wachstum in den USA und China abschwächen, für Europa und Deutschland sind die Prognosen auch nicht gut», sagte der 59-Jährige. Dies werde sich an den Zahlen ablesen lassen. 2026 werde nicht einfacher. «Die für Zukunftsinvestitionen benötigte Zielrendite von mindestens sieben Prozent werden wir frühestens ab 2027 erreichen können.»
Tausende Jobs fallen weg
Bosch ist als weltweit größter Autozulieferer bekannt, verkauft aber auch Haushaltsgeräte, Elektrowerkzeuge und Wärmepumpen. Die breite Aufstellung – sonst ein Vorteil der Schwaben – wurde zuletzt aber zum Nachteil. In vielen Bereichen ist der Konzern aus Gerlingen bei Stuttgart nach eigenen Angaben nur noch eingeschränkt wettbewerbsfähig. Allein im Zulieferbereich gibt es demnach eine Kostenlücke in Milliardenhöhe.
Erst im September hatte der Konzern daher angekündigt, rund 13.000 weitere Stellen abzubauen. Betroffen sind vor allem Zuliefer-Jobs in Deutschland. Das Management und Arbeitnehmervertreter verhandeln an mehreren Standorten über die Pläne. Der Abbau soll sozialverträglich geschehen. Sparprogramme gibt es aber auch in anderen Sparten. Die Abbau-Ankündigungen seit Ende 2023 summieren sich mittlerweile auf rund 29.000 Jobs weltweit. Vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 will Bosch Ende Januar veröffentlichen.
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Zalando-Aus: Wackelt der Aufschwung Ost?
Auf bis zu 4.000 Jobs durch Zalando hatte die Thüringer Landespolitik einst gehofft. Nun plant der Berliner Moderhändler so schnell aus Erfurt zu verschwinden, wie er vor rund vierzehn Jahren gekommen ist. In einem Dreivierteljahr soll Schluss sein für die rund 2.700 Beschäftigten. Landespolitik, Kommune und Gewerkschaften wurden davon kalt erwischt. Es hatte offenbar keinerlei Warnsignale gegeben.
«Dass wir hier vor vollendete Tatsachen gestellt worden sind, ist absolut unüblich und ganz sicher kein guter Stil», so Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (CDU). Es ist ein weiterer harter Schlag in einer Reihe von wirtschaftlichen Rückschlägen für den Osten Deutschlands: Das Aus für die geplante milliardenschwere Intel-Chipfabrik in Magdeburg, das Aus bei Dow Chemical im mitteldeutschen Chemiedreieck, der Niedergang der Solarindustrie im «Solar Valley», die Schließung der einst als Vorzeigefabrik gebauten gläsernen VW-Manufaktur in Dresden.
22 Millionen Euro für Zalando in Erfurt
Es sind nicht nur wirtschaftliche Rückschläge – für viele Beschäftigte dürften sie sich auch wie gebrochene Versprechen anfühlen. Zahlreiche der wirtschaftlichen Leuchttürme, die gerade zu wackeln drohen, sind einst mit Fördermillionen in den Osten geholt worden. Im Fall von Zalando waren es 22 Millionen Euro. Seine vertragliche Schuldigkeit hat das Unternehmen getan, die Zweckbindung der Gelder ist ausgelaufen, heißt es aus dem Thüringer Wirtschaftsministerium. Doch die Beschäftigten dürften das anders sehen.
Hohe Energiepreise, schwache globale Nachfrage, Konkurrenz aus dem Ausland: Die kriselnde deutsche Wirtschaft ist kein Ost-Phänomen, doch angesichts schwacher Wirtschaftsprognosen und einem Höchststand bei den Firmenpleiten dürfte insbesondere vom Osten auch wirtschaftspolitischer Druck auf den Bund ausgehen: In Sachsen-Anhalt macht sich die AfD berechtigte Hoffnungen, nach der Wahl im September die erste Landesregierung zu stellen. Sie buhlt um Stimmen der Enttäuschten und Verärgerten.
Experte: Teils kaum noch Unterschied zwischen Ost und West
Aber wackelt der Aufschwung Ost gerade generell? «Geht es um die wirtschaftlichen Aufholprozesse nach der Einheit, steht meist die noch immer vorhandene Ungleichheit im Vordergrund», schreibt Martin Gornig vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in einer Analyse zu den Unterschieden zwischen Ost und West.
«Dabei wird aber übersehen, dass es in den ostdeutschen Städten und Kreisen, abgesehen von den Großstädten, im Vergleich zu ihren westdeutschen Pendants kaum noch Unterschiede gibt.» Viele ostdeutsche Regionen schreiben laut Gornig sogar Erfolgsgeschichten.
Davon berichtet auch die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Susanne Kaiser, in ihrem aktuellen Bericht. «Die ostdeutsche Wirtschaft wächst bereits seit Jahren stärker als die westdeutsche.» Viele Regionen im Osten hätten sich als attraktive Standorte für Forschung, Technologie und Start-ups etabliert.
Aktuelle wirtschaftliche Krisenstimmung trifft ganz Deutschland
Die Rückschläge der vergangenen Monate an ostdeutschen Wirtschaftsstandorten haben jeweils unterschiedliche Gründe: In der Chemieindustrie in Leuna wurden hohe Energiepreise genannt. Chip-Hersteller Intel kämpft weltweit mit Problemen. Die Solarindustrie hat große Konkurrenz aus China. Automobilzulieferer etwa im Harz und in Thüringen hängen an den Problemen der großen Autoindustrie bei der Umstellung von Verbrennern auf Elektroantriebe. Probleme, die es so auch im Westen gibt.
Laut dem aktuellen Insolvenztrend des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) lag 2025 die Zahl der Firmeninsolvenzen bundesweit so hoch wie seit 20 Jahren nicht. «Der Anstieg war breit, da wurde niemand verschont», sagte der Leiter der IWH-Insolvenzforschung, Steffen Müller der dpa. «Der Süden ist stark im Maschinenbau und in der Automobilzulieferung, das ist eine strukturelle Krise, die sich im Insolvenzgeschehen zeigt.»
Zugleich gab es auch erfreuliche Nachrichten für die ostdeutsche Wirtschaft: In der Chip-Industrie in Dresden sind neue Investitionen von rund 1,1 Milliarden Euro geplant. Und Sachsen-Anhalt hält auch ohne Intel an der Entwicklung des High-Tech-Parks bei Magdeburg fest und spricht mit Investoren.
Dominanz «verlängerter Werkbänke» im Osten
Aber Hiobsbotschaften bleiben hängen. Zalando wurde 2012 in Erfurt, Intel 2022 als großes Versprechen angekündigt. Kommunen gehen in Vorleistung mit Fördergeldern und Infrastruktur, während in fernen Konzernzentralen Entscheidungen getroffen werden.
Joachim Ragnitz vom Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung in Dresden nennt in einer Analyse strukturelle Defizite im Osten: vor allem das Fehlen von großen eigenständigen Unternehmen, die Dominanz sogenannter verlängerter Werkbänke und häufig auf regionale Märkte ausgerichtete Produktionszweige.
Angesichts der schwierigen Lage warnten Arbeitgeber und Gewerkschaften der ostdeutschen Chemiebranche im Dezember vor einem regelrechten Abbau Ost und dem Verlust von bis zu 63.000 Arbeitsplätzen. Für die Ostdeutschen dürften die jüngsten wirtschaftlichen Rückschläge keine guten Erinnerungen an bisherige Transformationserfahrungen hervorrufen.