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  • Emma Aicher holt erste deutsche Medaille bei Olympia

    Skirennfahrerin Emma Aicher hat die erste deutsche Medaille bei den Olympischen Winterspielen 2026 gewonnen. Die 22-Jährige holte in Cortina d’Ampezzo die Silbermedaille in der Abfahrt, Gold ging an die US-Amerikanerin Breezy Johnson.

  • Crews der Lufthansa streiken am Donnerstag

    Bei der Lufthansa gehen am Donnerstag Piloten und Flugbegleiter gleichzeitig in einen ganztägigen Streik. Während die Piloten laut Aufruf der Vereinigung Cockpit für höhere Betriebsrenten streiken, will die Kabinengewerkschaft Ufo einem Sprecher zufolge mit einem Warnstreik Verhandlungen zu verschiedenen Tarifverträgen erzwingen.

  • Rodlerin Taubitz holt drittes deutsches Olympia-Gold

    Rodlerin Julia Taubitz ist Olympiasiegerin im Einsitzer. Die Weltmeisterin sorgte damit für die dritte deutsche Goldmedaille bei den Winterspielen in Italien.

  • Italiens Präsident erklärt Winterspiele für eröffnet

    Die Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina d’Ampezzo haben offiziell begonnen. Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella erklärte das sportliche Mega-Ereignis bei der Auftakt-Zeremonie im Mailänder Fußballstadion San Siro für eröffnet.

  • Gemeinsam von Aufrüstung profitieren – neues Netzwerk

    Ein milliardenschweres Sondervermögen soll die Bundeswehr in Zeiten geopolitischer Krisen wieder flott machen. Auch andere Staaten rüsten kräftig auf. Das verspricht für Unternehmen ein großes Geschäft. Einen Teil des Kuchens wollen nicht nur längst in der Sicherheits- und Verteidigungstechnik aktive Firmen haben, sondern auch welche, die mit Rückgängen in anderen Branchen zu kämpfen haben und diese kompensieren wollen. 

    In Rheinland-Pfalz ist nun ein neues Netzwerk aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen entstanden, das Kontakte herstellen, den Austausch vertiefen und so neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen soll. Es geht etwa um Kooperationen von Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Segmenten, von Künstlicher Intelligenz (KI) bis hin zu Automobilzulieferern.

    Was genau ist neu entstanden?

    In Mainz wurde der neue SVI-Hub ins Leben gerufen. SVI steht für Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Ihm gehören zunächst rund 30 Mitglieder an, darunter Großunternehmen wie Daimler Truck mit seinem Werk in Wörth oder die General Dynamics European Land Systems-Bridge Systems GmbH in Kaiserslautern, die unter anderem militärische Brückensysteme herstellt, aber auch weniger bekannte, kleinere Unternehmen, die in ihren Nischen teils Weltmarktführer sind. Das Spektrum reicht von KI-Experten bis hin zu Spezialisten für CNC-Zerspanung zur Formung komplexer Bauteile.

    Ergänzt wird das Netzwerk durch Forschungseinrichtungen, darunter das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) oder das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) in Kaiserslautern. Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) spricht von einem imaginären Ort für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit.

    Wobei genau kann das Netzwerk helfen?

    Bei Rüstungsgütern gibt es viele Anforderungen und Rahmenbedingungen, die sich vom zivilen Geschäft unterscheiden. Zu beachten sind spezielle Vergaberichtlinien oder Regeln für die Bevorratung. Bei allen solchen Dingen, aber auch Genehmigungsfragen oder Fragen zu Flächen für den Ausbau von Produktionskapazitäten solle unterstützt werden, erklärte Ministerin Schmitt. Im Rahmen des Netzwerks soll auch die Sichtbarkeit rheinland-pfälzischer Unternehmen auf wichtigen Branchenmessen gestärkt werden.

    Auch gelte es, auf dem Weg Themen und Fragen zu bündeln, um diese beim in Koblenz sitzenden Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) zu platzieren. Rheinland-Pfalz sei schon lange ein wichtiger Stationierungsstandort und von daher gewohnt, mit militärischen Fragen umzugehen. «Ich glaube, das ist auch ein Aspekt, der gesellschaftliche Akzeptanz vor Ort stärkt», sagte Schmitt.

    Der SVI-Hub unterstützte darin, Kooperationen zu schließen, Fähigkeiten und Kapazitäten zu entwickeln und zu bündeln, sagte Sebastian Lubig, Inhaber der Josef Lubig GmbH aus Deuselbach im Kreis Bernkastel-Wittlich. Das Unternehmen ist unter anderem auf die hochpräzise Serienfertigung von Metallteilen spezialisiert. «Viele kleine und mittlere Unternehmen bilden den wehrtechnischen Mittelstand», sagte Lubig. «Ihm kommt eine Schlüsselrolle zu», er arbeite an allen Stellen der Lieferketten und Wertschöpfung.

    Für Andreas Klüter, Chef der Empolis Information Management GmbH aus Kaiserslautern, geht von dem Hub ein «wichtiger Impuls» aus, das Netzwerk führe technologische Kompetenz, industrielle Erfahrung und sicherheitspolitische Anforderungen zusammen. Damit werde ermöglicht, Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen. Sein Unternehmen bietet etwa KI-Lösungen für eine möglichst effiziente Nutzung großer Datenmengen an. KI sei heutzutage eine Schlüsseltechnologie, sie könne etwa dabei helfen, alle verfügbaren Informationen schnell zu einem Lagebild zusammenzuführen, könne Abläufe beschleunigen und damit resilienter machen.

    Was ist ein Beispiel für ein Unternehmen, das Neugeschäft sucht?

    Exemplarisch zu nennen wäre die Firma Premosys mit Sitz in Kalenborn-Scheuern in der Vulkaneifel, die nach eigenen Angaben rund 30 Mitarbeiter hat und auf optoelektronische Messsysteme spezialisiert ist, grob gesagt also Sensortechnik. Sie hat bislang unter anderem Kunden in der Auto-, Medizin- oder auch Lebensmittelbranche, wie die kaufmännische Leiterin Madeleine Kuhl erklärt. Sensoren und die dafür nötige Software des Unternehmens könnten aber beispielsweise auch für die Detektion von Kampfstoffen genutzt werden. In dem Netzwerk suche man nun nach Partnern, sagte Kuhl.

    Ist die Idee eines Clusters neu?

    Nein, in Rheinland-Pfalz gibt es schon zwei solcher themen- oder branchenspezifischer Netzwerke. Eines für den Nutzfahrzeugsektor, das sogenannte Commercial Vehicle Cluster Südwest (CVC) und eines für die Biotechnologie mit Namen «BioVation RLP».

    Erfahrungen aus bestehenden Clustern zeigten, dass solche Netzwerke Innovation und Wertschöpfung fördern könnten, sagt der Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung Unternehmerverbände (LVU) Rheinland-Pfalz, Karsten Tacke. Entscheidend sei, dass der Cluster praxisnah ausgestaltet werde. «In der Gründung eines solchen Clusters liegen gute Chancen, die vorhandenen industriellen Kompetenzen in Rheinland-Pfalz gezielt zu bündeln.»

    Der nun erfolgten Gründung des SVI-Hubs ging im Sommer 2024 ein erstes Treffen von Unternehmensvertretern im Wirtschaftsministerium in Mainz voraus sowie eine größere Tagung im vergangenen Jahr in Mainz, bei dem auch die Präsidentin des BAAINBw, Annette Lehnigk-Emden, dabei war. 

    Sie sagte seinerzeit, Lieferantenstrukturen müssten erweitert werden. Das diene der Resilienz und Krisenreaktionsfähigkeit Deutschlands. Lieferungen könnten so auf mehrere Schultern verteilt werden. Für die langfristige Sicherung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands brauche es eine sehr leistungsfähige und innovative Industrie sowie eine aufgeschlossene Forschungslandschaft, für den wiederum ein Austausch mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wie in Rheinland-Pfalz enorm wichtig sei.

  • Mindestens 31 Tote bei Anschlag in Pakistan

    In Pakistan sind bei dem Anschlag auf ein schiitisches Gemeindehaus nahe der Hauptstadt Islamabad mindestens 31 Menschen getötet worden. Rund 170 weitere Gläubige seien verletzt worden, sagte ein lokaler Behördenvertreter am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

  • Salzgitter kauft Spezialisten für Sicherheitsstahl in Dessau

    Der Stahlkonzern Salzgitter übernimmt den Dessauer Sicherheitsstahlspezialistem Thyrolf & Uhle. Mit dem strategischen Zukauf erweitere der Konzern seine Kompetenzen im Zukunftsfeld Verteidigung, teilte die Salzgitter AG mit. Das mittelständische Unternehmen mit 100 Mitarbeitern verfüge über die notwendigen Zertifizierungen zur Bearbeitung von Teilen aus Sicherheitsstahl. Damit könne der wachsende Verteidigungsmarkt besser bedient werden. 

    Am Unternehmenssitz in Dessau-Roßlau wird den Angaben zufolge bereits seit 1859 Metall in allen Formen und Variationen mit umfassender Werkstoffkompetenz bearbeitet. Heute sei Thyrolf & Uhle einer der Hersteller von Stahlkomponenten und Baugruppen für den Infrastrukturschutz sowie für den zivilen und militärischen Fahrzeugbau, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Damit ergänze das Unternehmen das bestehende Portfolio der Salzgitter AG.

    «Diese Akquisition ist ein weiterer Schritt unseres aktiven Portfoliomanagements mit gezielten Zukäufen in Wachstumsmärkten», sagte Salzgitter-Chef Gunnar Groebler. Deutschland und Europa benötigten eine leistungsfähige Verteidigungsindustrie mit einer qualifizierten Werkstoffbasis. «Genau hier stärken wir als Salzgitter AG unser Angebot.»

    Die Übernahme steht den Angaben zufolge unter Vorbehalt insbesondere der behördlichen Freigaben. Zum Kaufpreis machte Salzgitter keine Angaben. Über die Übernahmemodalitäten hätten beide Seiten Stillschweigen vereinbart, hieß es. Die heutige Thyrolf & Uhle GmbH war 1993 per Management Buy-Out aus dem ehemaligen VEB Zementanlagenbau Dessau entstanden.

  • Skispringer Raimund gewinnt Olympia-Gold

    Philipp Raimund hat die Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen gewonnen. Der 25-Jährige siegte im italienischen Predazzo im Wettbewerb von der Normalschanze.

  • EU-Kommission: Tiktok birgt Suchtgefahr – Strafe droht

    Die Online-Plattform Tiktok verstößt nach den vorläufigen Ergebnissen einer EU-Untersuchung gegen europäisches Recht. Konkret gehe es dabei um suchtfördernde Mechanismen wie das ununterbrochene automatische Abspielen von Videos, teilte die zuständige EU-Kommission in Brüssel mit.

  • Bundeswirtschaftsministerin Reiche kommt nach Halle

    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist heute im Süden Sachsen-Anhalts zu Besuch. Gemeinsam mit ihrem CDU-Parteikollegen und Ministerpräsidenten Sven Schulz will sie in Halle-Ammendorf einen Rundgang bei der Maschinenbau und Service GmbH machen. Erfahren will sie dabei auch, welche politischen Rahmenbedingungen mittelständische Unternehmen brauchen, um sicher arbeiten zu können, hieß es vor dem Besuch. 

    Außerdem will sich die Ministerin zu den aktuellen Herausforderungen des industriellen Mittelstandes austauschen. 

    Die Maschinenbau und Service GmbH gibt es seit 2006. Sie beschäftigt den Angaben nach 239 Mitarbeitende und ist für die Instandhaltung, die Instandsetzung, die Revision und den Umbau von Schienenfahrzeugen zuständig. Der Jahresumsatz liegt demnach bei 30 Millionen Euro. Zu den Kunden des Unternehmens zählen die Deutsche Bahn und Siemens.